Einfühlsame LIVEMUSIK für die großen Momente des Lebens

Evangelium | Texte | Trauung

Evangeliumstellen für Ttauungsfeiern & Trauungsmessen

(Eine Sammlung von Franz Harant: www.kirchlichheiraten.at)

 

Evangelium – 001

(Mt 5,1-12a) (Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

In jener Zeit,
als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten,
stieg er auf einen Berg.

Er setzte sich,
und seine Jünger traten zu ihm.

Dann begann er zu reden
und lehrte sie.

Er sagte:

Selig, die arm sind vor Gott;
denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig die Trauernden;
denn sie werden getröstet werden.

Selig, die keine Gewalt anwenden;
denn sie werden das Land erben.

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit;
denn sie werden satt werden.

Selig die Barmherzigen;
denn sie werden Erbarmen finden.

Selig, die ein reines Herz haben;
denn sie werden Gott schauen.

Selig, die Frieden stiften;
denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden;
denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt
und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.

Freut euch und jubelt:
Euer Lohn im Himmel wird groß sein.

Zelebrant:

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

Evangelium – 002

(Mt 5,13-16) (Ihr seid das Licht der Welt)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Ihr seid das Salz der Erde.

Wenn das Salz seinen Geschmack verliert,
womit kann man es wieder salzig machen ?

Es taugt zu nichts mehr;
es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten.

Ihr seid das Licht der Welt.

Eine Stadt, die auf einem Berg liegt,
kann nicht verborgen bleiben.

Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber,
dann leuchtet es allen im Haus.

So soll euer Licht vor den Menschen leuchten,
damit sie eure guten Werke sehen
und euren Vater im Himmel preisen.

Zelebrant:

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

Evangelium – 003

(Mt 6,19-21.24-33) (Euch muss es zuerst um das Reich Gottes gehen.)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde,
wo Motte und Wurm sie zerstören
und wo Diebe einbrechen und sie stehlen,
sondern sammelt euch Schätze im Himmel,
wo weder Motte noch Wurm sie zerstören
und keine Diebe einbrechen und sie stehlen.

Denn wo dein Schatz ist,
da ist auch dein Herz.

Niemand kann zwei Herren dienen;
er wird entweder den einen hassen und den andern lieben,
oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten.

Ihr könnt nicht beiden dienen,
Gott und dem Mammon.

Deswegen sage ich euch:

Sorgt euch nicht um euer Leben
und darum, dass ihr etwas zu essen habt,
noch um euren Leib
und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt.

Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung
und der Leib wichtiger als die Kleidung?

Seht euch die Vögel des Himmels an:

Sie säen nicht,
sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen;
euer himmlischer Vater ernährt sie.

Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?

Wer von euch kann mit all seiner Sorge
sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern?

Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung?

Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen:

Sie arbeiten nicht und spinnen nicht.

Doch ich sage euch:

Selbst Salomo war in all seiner Pracht
nicht gekleidet wie eine von ihnen.

Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet,
das heute auf dem Feld steht
und morgen ins Feuer geworfen wird,
wie viel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen!

Macht euch also keine Sorgen
und fragt nicht: Was sollen wir essen?

Was sollen wir trinken?

Was sollen wir anziehen?

Denn um all das geht es den Heiden.

Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.

Euch aber
muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen;
dann wird euch alles andere dazugegeben.

Zelebrant:

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

Evangelium – 004.1

(Mt 7,21.24-29) (Das Haus, auf Fels gebaut.)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!,
wird in das Himmelreich kommen,
sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.

Wer diese meine Worte hört und danach handelt,
ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.

Als nun ein Wolkenbruch kam
und die Wassermassen heranfluteten,
als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten,
da stürzte es nicht ein;
denn es war auf Fels gebaut.

Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt,
ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute.

Als nun ein Wolkenbruch kam
und die Wassermassen heranfluteten,
als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten,
da stürzte es ein
und wurde völlig zerstört.

Als Jesus diese Rede beendet hatte,
war die Menge sehr betroffen von seiner Lehre;
denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat,
und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

Zelebrant:

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

Evangelium – 004.2

(Mt 7,24-27) (Das Haus, auf Fels gebaut.)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Wer diese meine Worte hört und danach handelt,
ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.

Als nun ein Wolkenbruch kam
und die Wassermassen heranfluteten,
als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten,
da stürzte es nicht ein;
denn es war auf Fels gebaut.

Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt,
ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute.

Als nun ein Wolkenbruch kam
und die Wassermassen heranfluteten,
als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten,
da stürzte es ein
und wurde völlig zerstört.

Zelebrant:

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

Evangelium – 005

(Mt 19,3-6) (Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

In jener Zeit
kamen Pharisäer zu Jesus,
die ihm eine Falle stellen wollten,
und fragten:

Darf man seine Frau
aus jedem beliebigen Grund aus der Ehe entlassen?

Er antwortete:

Habt ihr nicht gelesen,
dass der Schöpfer die Menschen
am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat
und dass er gesagt hat:

Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen
und sich an seine Frau binden,
und die zwei werden ein Fleisch sein?

Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins.

Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.

Zelebrant:

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

Evangelium – 006

(Mt 20,25-28) (Auch der Menschensohn ist gekommen, um zu dienen.)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

In jener Zeit
rief Jesus seine Jünger zu sich
und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken
und die Mächtigen
ihre Macht über die Menschen missbrauchen.

Bei euch soll es nicht so sein,
sondern wer bei euch groß sein will,
der soll euer Diener sein,
und wer bei euch der Erste sein will,
soll euer Sklave sein.

Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen,
um sich dienen zu lassen,
sondern um zu dienen
und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

Zelebrant:

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

Evangelium – 007

(Mt 22,35-40) (Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite.)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

Einer der Pharisäer, ein Gesetzeslehrer,
wollte Jesus auf die Probe stellen
und fragte ihn:

Meister,
welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?

Er antwortete ihm:

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken.

Das ist das wichtigste und erste Gebot.

Ebenso wichtig ist das zweite:

Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

An diesen beiden Geboten
hängt das ganze Gesetz samt den Propheten.

Zelebrant:

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

Evangelium – 008

(Mk 10,6-9) (Sie sind nicht mehr zwei, sondern eins.)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

In jener Zeit sprach Jesus zu den Pharisäern:

Am Anfang der Schöpfung
hat Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen.

Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen,
und die zwei werden ein Fleisch sein.

Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins.

Aber was Gott verbunden hat,
das darf der Mensch nicht trennen.

Zelebrant:

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

Evangelium – 009

(Lk 12,22b-31) (Ängstigt euch nicht!)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Sorgt euch nicht um euer Leben
und darum, dass ihr etwas zu essen habt,
noch um euren Leib
und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt.

Das Leben ist wichtiger als die Nahrung
und der Leib wichtiger als die Kleidung.

Seht auf die Raben:

Sie säen nicht und ernten nicht,
sie haben keinen Speicher und keine Scheune;
denn Gott ernährt sie.

Wie viel mehr seid ihr wert als die Vögel!

Wer von euch
kann mit all seiner Sorge
sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern?

Wenn ihr nicht einmal etwas so Geringes könnt,
warum macht ihr euch dann Sorgen um all das übrige?

Seht euch die Lilien an:

Sie arbeiten nicht und spinnen nicht,
Doch ich sage euch:

Selbst Salomo war in all seiner Pracht
nicht gekleidet wie eine von ihnen.

Wenn aber Gott
schon das Gras so prächtig kleidet, das heute auf dem Feld steht
und morgen ins Feuer geworfen wird,
wie viel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen!

Darum fragt nicht, was ihr essen
und was ihr trinken sollt,
und ängstigt auch nicht!

Denn um all das geht es den Heiden in der Welt.

Euer Vater weiß, dass ihr das braucht.

Euch jedoch muss es um sein Reich gehen;
dann wird euch das andere dazugegeben.

Zelebrant:

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

Evangelium – 010

(Joh 2,1-11) (So tat Jesus sein erstes Zeichen in Kana in Galiläa.)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

In jener Zeit
fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt,
und die Mutter Jesu war dabei.

Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen.

Als der Wein ausging,
sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.

Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau?

Meine Stunde ist noch nicht gekommen.

Seine Mutter sagte zu den Dienern:

Was er euch sagt, das tut!

Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge,
wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach;
jeder fasste ungefähr hundert Liter.

Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser!

Und sie füllten sie bis zum Rand.

Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt,
und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist.

Sie brachten es ihm.

Er kostete das Wasser,
das zu Wein geworden war.

Er wusste nicht, woher der Wein kam;
die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es.

Da ließ er den Bräutigam rufen
und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor
und erst, wenn die Gäste zuviel getrunken haben,
den weniger guten.

Du jedoch
hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.

So tat Jesus sein erstes Zeichen,
in Kana in Galiläa,
und offenbarte seine Herrlichkeit,
und seine Jünger glaubten an ihn.

Zelebrant:

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

Evangelium – 011

(Joh 14,12-17.21) (Wer meine Gebote hält, der ist es, der mich liebt.)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Amen, amen, ich sage euch:

Wer an mich glaubt,
wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen,
und er wird noch größere vollbringen,
denn ich gehe zum Vater.

Alles, um was ihr in meinem Namen bittet,
werde ich tun,
damit der Vater im Sohn verherrlicht wird.

Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet,
werde ich es tun.

Wenn ihr mich liebt,
werdet ihr meine Gebote halten.

Und ich werde den Vater bitten,
und er wird euch einen anderen Beistand geben,
der für immer bei euch bleiben soll.

Es ist der Geist der Wahrheit,
den die Welt nicht empfangen kann,
weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt.

Ihr aber kennt ihn,
weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.

Wer meine Gebote hat und sie hält,
der ist es, der mich liebt;
wer mich aber liebt,
wird von meinem Vater geliebt werden,
und auch ich werde ihn lieben
und mich ihm offenbaren.

Zelebrant:

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

Evangelium – 012

(Joh 15,9-12) (Bleibt in meiner Liebe!)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Wie mich der Vater geliebt hat,
so habe auch ich euch geliebt.

Bleibt in meiner Liebe!

Wenn ihr meine Gebote haltet,
werdet ihr in meiner Liebe bleiben,
so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe
und in seiner Liebe bleibe.

Dies habe ich euch gesagt,
damit meine Freude in euch ist
und damit eure Freude vollkommen wird.

Das ist mein Gebot:

Liebt einander,
so wie ich euch geliebt habe.

Zelebrant:

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

Evangelium – 013

(Joh 15,12-17) (Dies trage ich euch auf: Liebt einander!)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Das ist mein Gebot:

Liebt einander,
so wie ich euch geliebt habe.

Es gibt keine größere Liebe,
als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.

Ihr seid meine Freunde,
wenn ihr tut, was ich euch auftrage.

Ich nenne euch nicht mehr Knechte;
denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut.

Vielmehr habe ich euch Freunde genannt;
denn ich habe euch alles mitgeteilt,
was ich von meinem Vater gehört habe.

Nicht ihr habt mich erwählt,
sondern ich habe euch erwählt
und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt
und dass eure Frucht bleibt.

Dann wird euch der Vater alles geben,
um was ihr ihn in meinem Namen bittet.

Dies trage ich euch auf:
Liebt einander!

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

Evangelium – 014

(Joh 17,20-26) (Sie sollen vollendet sein in der Einheit.)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

In jener Zeit
erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach:

Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier,
sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.

Alle sollen eins sein:

Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin,
sollen auch sie in uns sein,
damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.

Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben,
die du mir gegeben hast;
denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind,
ich in ihnen und du in mir.

So sollen sie vollendet sein in der Einheit,
damit die Welt erkennt,
dass du mich gesandt hast
und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich.

Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast,
dort bei mir sind, wo ich bin.

Sie sollen meine Herrlichkeit sehen,
die du mir gegeben hast,
weil du mich schon geliebt hast vor der Erschaffung der Welt.

Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt,
ich aber habe dich erkannt,
und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast.

Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht
und werde ihn bekannt machen,
damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist
und damit ich in ihnen bin.

Zelebrant:

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

Evangelium – 015

(Mk 12,28-31) (Welches Gebot ist das erste von allen?)

 

Zelebrant:

Der Herr sei mit euch.

Alle:

Und mit deinem Geiste.

Zelebrant:

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.

Alle:

Ehre sei dir, o Herr.

Zelebrant:

Ein Schriftgelehrter, der bemerkt hatte, wie treffend Jesus antwortete,
ging zu ihm und fragte ihn:

Welches Gebot ist das erste von allen?

Jesus antwortete:

Das erste ist: Höre Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.

Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele,
mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.

Als zweites kommt hinzu:

Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.

Zelebrant:

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Alle:

Lob sei dir, Christus.

 

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