Einfühlsame LIVEMUSIK für die großen Momente des Lebens

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Lesungen für Trauungsfeier & Trauungsmesse aus dem Alten Testament

(Quelle: www.kirchlichheiraten.at | von Franz Harant)

 

Lesung aus dem Alten (Ersten) Testament der Bibel – 001

(Gen 1,1.26-28.31a) (Als Mann und Frau schuf er sie)

 

SprecherIn (LektorIn):

Lesung aus dem Buch Genesis.

SprecherIn (LektorIn):

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

Und Gott sprach:

Lasst uns Menschen machen
als unser Abbild, uns ähnlich.

Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres,
über die Vögel des Himmels,
über das Vieh,
über die ganze Erde
und über alle Kriechtiere auf dem Land.

Gott schuf also den Menschen als sein Abbild;
als Abbild Gottes schuf er sie.

Gott segnete sie,
und Gott sprach zu ihnen:

Seid fruchtbar, und vermehrt euch,
bevölkert die Erde,
unterwerft sie euch,
und herrscht über die Fische des Meeres,
über die Vögel des Himmels
und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.

Gott sah alles an, was er gemacht hatte:

Es war sehr gut.

SprecherIn (LektorIn):

Wort des lebendigen Gottes.

Alle:

Dank sei Gott

 

Lesung aus dem Alten (Ersten) Testament der Bibel – 002

(Gen 2,18-24) (Gott, der Herr, führte die Frau dem Menschen zu. Und der Mann bindet sich an seine Frau; und sie werden ein Fleisch.)

 

SprecherIn (LektorIn):

Lesung aus dem Buch Genesis.

SprecherIn (LektorIn):

Gott, der Herr, sprach:

Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine bleibt.

Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.

Gott, der Herr, formte aus dem Ackerboden
alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels
und führte sie dem Menschen zu,
um zu sehen, wie er sie benennen würde.

Und wie der Mensch jedes lebendige Wesen benannte,
so sollte es heißen.

Der Mensch gab Namen allem Vieh,
den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes.

Aber eine Hilfe, die dem Menschen entsprach,
fand er nicht.

Da ließ Gott, der Herr,
einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen,
so dass er einschlief,
nahm eine seiner Rippen
und verschloss ihre Stelle mit Fleisch.

Gott, der Herr,
baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte,
eine Frau und führte sie dem Menschen zu.

Und der Mensch sprach:

Das endlich ist Bein von meinem Bein
und Fleisch von meinem Fleisch.

Frau soll sie heißen;
denn vom Mann ist sie genommen.

Darum verlässt der Mann Vater und Mutter
und bindet sich an seine Frau,
und sie werden ein Fleisch.

SprecherIn (LektorIn):

Wort des lebendigen Gottes.

Alle:

Dank sei Gott.

 

Lesung aus dem Alten (Ersten) Testament der Bibel – 003

(Gen 24, 48-51, 58-67) (Isaak gewann Rebekka lieb und tröstete sich so über den Verlust seiner Mutter.)

 

SprecherIn (LektorIn):

Lesung aus dem Buch Genesis.

SprecherIn (LektorIn):

In jenen Tagen sagte der Knecht Abrahams zu Laban:

Ich preise den Herrn,
den Gott meines Herrn Abraham,
der mich geradewegs hierher geführt hat,
um die Tochter des Bruders meines Herrn
für dessen Sohn Isaak zu holen.

Jetzt aber sagt mir,
ob ihr geneigt seid,
meinem Herrn Wohlwollen und Vertrauen zu schenken.

Wenn nicht,
so gebt mir ebenfalls Bescheid,
damit ich mich dann anderswohin wende.

Daraufhin antworteten Laban und Betuel:

Die Sache ist vom Herrn ausgegangen.

Wir können dir weder ja noch nein sagen.

Da, Rebekka steht vor dir.

Nimm sie und geh!

Sie soll die Frau des Sohnes deines Herrn werden,
wie der Herr es gefügt hat.

Sie riefen Rebekka
und fragten sie: Willst du mit diesem Mann reisen?

Ja, antwortete sie.

Da ließen sie ihre Schwester Rebekka und ihre Amme
mit dem Knecht Abrahams und seinen Leuten ziehen.

Sie segneten Rebekka
und sagten zu ihr:

Du, unsere Schwester,
werde Mutter von tausendmal Zehntausend!

Deine Nachkommen sollen besetzen
das Tor ihrer Feinde.

Rebekka brach mit ihren Mägden auf.

Sie bestiegen die Kamele und folgten dem Mann.

Der Knecht nahm Rebekka mit und trat die Rückreise an.

Isaak war in die Gegend des Brunnens von Lahai-Roi gekommen
und hatte sich im Negeb niedergelassen.

Eines Tages ging Isaak gegen Abend hinaus,
um sich auf dem Feld zu beschäftigen.

Als er aufblickte, sah er: Kamele kamen daher.

Auch Rebekka blickte auf
und sah Isaak.

Sie ließ sich vom Kamel herunter
und fragte den Knecht: Wer ist der Mann dort,
der uns auf dem Feld entgegenkommt?

Der Knecht erwiderte:

Das ist mein Herr.

Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich.

Der Knecht erzählte Isaak alles, was er ausgerichtet hatte.

Isaak führte Rebekka in das Zelt seiner Mutter Sara.

Er nahm sie zu sich,
und sie wurde seine Frau.

Isaak gewann sie lieb
und tröstete sich so
über den Verlust seiner Mutter.

SprecherIn (LektorIn):

Wort des lebendigen Gottes.

Alle:

Dank sei Gott.

 

Lesung aus dem Alten (Ersten) Testament der Bibel – 004

(Rut 1,14b-17) (Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott)

 

SprecherIn (LektorIn):

Lesung aus dem Buch Rut.

SprecherIn (LektorIn):

In jenen Tagen
gab Orpa ihrer Schwiegermutter Noomi den Abschiedskuss,
während Rut nicht von ihr ließ.

Noomi sagte: Du siehst,
deine Schwägerin kehrt heim
zu ihrem Volk und zu ihrem Gott.

Folge ihr doch!

Rut antwortete: Dränge mich nicht,
dich zu verlassen und umzukehren.

Wohin du gehst,
dahin gehe auch ich,
und wo du bleibst,
da bleibe auch ich.

Dein Volk ist mein Volk,
und dein Gott ist mein Gott.

Wo du stirbst,
da sterbe auch ich,
da will ich begraben sein.

Der Herr soll mir dies und das antun –
nur der Tod wird mich von dir scheiden.

SprecherIn (LektorIn):

Wort des lebendigen Gottes.

Alle:

Dank sei Gott.

 

Lesung aus dem Alten (Ersten) Testament der Bibel – 005

(Tob 7,6-14) (Der barmherzige Gott schenke euch viel Glück.)

 

SprecherIn (LektorIn):

Lesung aus dem Buch Tobit.

SprecherIn (LektorIn):

In jenen Tagen umarmte Raguel Tobias unter Tränen;

er segnete ihn und sagte:

Du bist der Sohn eines guten und edlen Mannes.

Als er dann hörte,
dass Tobit das Augenlicht verloren hatte,
wurde er traurig und weinte;
auch seine Frau Edna und seine Tochter Sara
brachen in Tränen aus.

Man nahm die beiden Gäste herzlich auf.

Man schlachtete einen Widder
und setzte ihnen ein reiches Mahl vor.

Da bat Tobias den Rafael:

Asarja, mein Bruder,
bring doch zur Sprache, worüber du unterwegs
mit mir geredet hast,
damit die Sache zu einem glücklichen Ende kommt.

Rafael teilte Raguel alles mit.

Darauf sagte Raguel zu Tobias:

Iss und trink, und lass es Dir gut gehen!

Du hast einen Anspruch darauf, mein Kind zu heiraten.

Ich muss dir aber die Wahrheit sagen:

Ich habe meine Tochter
schon sieben Männern zur Frau gegeben;
doch jeder, der zu ihr ins Brautgemach ging,
ist noch in derselben Nacht gestorben.

Aber lass es dir jetzt trotzdem gut gehen!

Tobias erwiderte:

Ich will nichts essen,
ehe ihr sie mir nicht feierlich zur Frau gegeben habt.

Da sagte Raguel:

Du sollst sie bekommen,
sie ist von jetzt an nach Recht und Gesetz deine Frau.

Du bist mit ihr verwandt;
sie gehört dir.

Der barmherzige Gott schenke euch viel Glück.

Und er ließ seine Tochter Sara rufen,
nahm sie bei der Hand
und gab sie Tobias zur Frau;
er sagte:

Hier, sie ist dein
nach dem Gesetz des Mose.

Führ sie zu deinem Vater!

Und er segnete sie.

Dann rief er seine Frau Edna herbei,
nahm ein Blatt Papier,
schrieb den Ehevertrag,
und man setzte das Siegel darunter.

Darauf begannen sie mit dem Mahl.

SprecherIn (LektorIn):

Wort des lebendigen Gottes.

Alle:

Dank sei Gott.

 

Lesung aus dem Alten (Ersten) Testament der Bibel – 006

(Tob 8,4b-8) (Hab Erbarmen mit mir, und lass mich gemeinsam mit Sara ein hohes Alter erreichen!)

 

SprecherIn (LektorIn):

Lesung aus dem Buch Tobit.

SprecherIn (LektorIn):

Am Abend des Hochzeitstages
erhob sich Tobias vom Lager
und sagte zu Sara:

Steh auf, Schwester,
wir wollen beten, damit der Herr Erbarmen mit uns hat.

Und er begann zu beten:

Sei gepriesen, Gott unserer Väter;
gepriesen sei dein heiliger und ruhmreicher Name in alle Ewigkeit.

Die Himmel und alle deine Geschöpfe müssen dich preisen.

Du hast Adam erschaffen und hast ihm Eva zur Frau gegeben,
damit sie ihm hilft und ihn ergänzt.

Von ihnen stammen alle Menschen ab.

Du sagtest: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist;
wir wollen für ihn einen Menschen machen,
der ihm hilft und zu ihm passt.

Darum, Herr,
nehme ich diese meine Schwester
auch nicht aus reiner Lust zur Frau,
sondern aus wahrer Liebe.

Hab Erbarmen mit mir,
und lass mich gemeinsam mit ihr ein hohes Alter erreichen!

Und Sara sagte zusammen mit ihm: Amen.

SprecherIn (LektorIn):

Wort des lebendigen Gottes.

Alle:

Dank sei Gott.

 

Lesung aus dem Alten (Ersten) Testament der Bibel – 007

(Spr 3,3-6) (Nie sollen Liebe und Treue dich verlassen.)

 

SprecherIn (LektorIn):

Lesung aus dem Buch der Sprichwörter.

SprecherIn (LektorIn):

Nie sollen Liebe und Treue dich verlassen;
binde sie dir um den Hals,
schreib sie auf die Tafel deines Herzens!

Dann erlangst du Gunst und Beifall
bei Gott und den Menschen.

Mit ganzem Herzen vertrau auf den Herrn,
bau nicht auf eigene Klugheit;
such ihn zu erkennen auf all deinen Wegen,
dann ebnet er selbst deine Pfade.

SprecherIn (LektorIn):

Wort des lebendigen Gottes.

Alle:

Dank sei Gott.

 

Lesung aus dem Alten (Ersten) Testament der Bibel – 008.1

(Spr 31,10-31) (Eine gottesfürchtige Frau verdient Lob.)

 

SprecherIn (LektorIn):

Lesung aus dem Buch der Sprichwörter.

SprecherIn (LektorIn):

Eine tüchtige Frau, wer findet sie?

Sie übertrifft alle Perlen an Wert.

Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie,
und es fehlt ihm nicht an Gewinn.

Sie tut ihm Gutes und nichts Böses
alle Tage ihres Lebens.

Sie sorgt für Wolle und Flachs
und schafft mit emsigen Händen.

Sie gleicht den Schiffen des Kaufmanns:
Aus der Ferne holt sie ihre Nahrung.

Noch bei Nacht steht sie auf,
um ihrem Haus Speise zu geben
und den Mägden, was ihnen zusteht.

Sie überlegt es und kauft einen Acker,
vom Ertrag ihrer Hände pflanzt sie einen Weinberg.

Sie gürtet ihre Hüften mit Kraft
und macht ihre Arme stark.

Sie spürt den Erfolg ihrer Arbeit,
auch des Nachts erlischt ihre Lampe nicht.

Nach dem Spinnrocken greift ihre Hand,
ihre Finger fassen die Spindel.

Sie öffnet ihre Hand für den Bedürftigen
und reicht ihre Hände dem Armen.

Ihr bangt nicht für ihr Haus vor dem Schnee;
denn ihr ganzes Haus hat wollene Kleider.

Sie hat sich Decken gefertigt,
Leinen und Purpur sind ihr Gewand.

Ihr Mann ist in den Torhallen geachtet,
wenn er zu Rat sitzt mit den Ältesten des Landes.

Sie webt Tücher und verkauft sie,
Gürtel liefert sie dem Händler.

Kraft und Würde sind ihr Gewand,
sie spottet der drohenden Zukunft.

Öffnet sie ihren Mund, dann redet sie klug,
und gütige Lehre ist auf ihrer Zunge.

Sie achtet auf das, was vorgeht im Haus,
und isst nicht träge ihr Brot.

Ihre Söhne stehen auf und preisen sie glücklich,
auch ihr Mann erhebt sich und rühmt sie:
Viele Frauen erwiesen sich tüchtig,
doch du übertriffst sie alle.

Trügerisch ist Anmut,
vergänglich die Schönheit;
nur eine gottesfürchtige Frau verdient Lob.

Preist sie für den Ertrag ihrer Hände,
ihre Werke soll man am Stadttor loben.

SprecherIn (LektorIn):

Wort des lebendigen Gottes.

Alle:

Dank sei Gott.

 

Lesung aus dem Alten (Ersten) Testament der Bibel – 008.2 (Kurzfassung)

(Spr 31,10-12,25-30) (Eine gottesfürchtige Frau verdient Lob.)

 

SprecherIn (LektorIn):

Lesung aus dem Buch der Sprichwörter:

SprecherIn (LektorIn):

Eine tüchtige Frau, wer findet sie?

Sie übertrifft alle Perlen an Wert.

Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie,
und es fehlt ihm nicht an Gewinn.

Sie tut ihm Gutes und nichts Böses
alle Tage ihres Lebens.

Kraft und Würde sind ihr Gewand,
sie spottet der drohenden Zukunft.

Öffnet sie ihren Mund, dann redet sie klug,
und gütige Lehre ist auf ihrer Zunge.

Sie achtet auf das, was vorgeht im Haus,
und isst nicht träge ihr Brot.

Ihre Söhne stehen auf und preisen sie glücklich,
auch ihr Mann erhebt sich und rühmt sie:
Viele Frauen erwiesen sich tüchtig,
doch du übertriffst sie alle.

Trügerisch ist Anmut,
vergänglich die Schönheit;
nur eine gottesfürchtige Frau verdient Lob.

SprecherIn (LektorIn):

Wort des lebendigen Gottes.

Alle:

Dank sei Gott.

 

Lesung aus dem Alten (Ersten) Testament der Bibel – 009.1

(Hld 2,8-10.14.16a;8,6-7) (Stark wie der Tod ist die Liebe.)

 

SprecherIn (LektorIn):

Lesung aus dem Hohelied.

SprecherIn (LektorIn):

Horch! Mein Geliebter!

Sieh da, er kommt.

Er springt über die Berge,
hüpft über die Hügel.

Der Gazelle gleicht mein Geliebter,
dem jungen Hirsch.

Ja, draußen steht er
an der Wand unsres Hauses;
er blickt durch die Fenster,
späht durch die Gitter.

Der Geliebte spricht zu mir:
Steh auf, meine Freundin,
meine Schöne, so komm doch!

Meine Taube im Felsennest,
versteckt an der Steilwand,
dein Gesicht lass mich sehen,
deine Stimme hören!

Denn süß ist deine Stimme,
lieblich dein Gesicht.

Der Geliebte ist mein,
und ich bin sein.

Leg mich wie ein Siegel auf dein Herz,
wie ein Siegel an deinen Arm!

Stark wie der Tod ist die Liebe,
die Leidenschaft ist hart wie die Unterwelt.

Ihre Gluten sind Feuergluten,
gewaltige Flammen.

Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.

Böte einer für die Liebe den ganzen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn.

SprecherIn (LektorIn):

Wort des lebendigen Gottes.

Alle:

Dank sei Gott.

 

Lesung aus dem Alten (Ersten) Testament der Bibel – 009.2 (Kurzfassung)

(Hld 8,6-7) (Stark wie der Tod ist die Liebe.)

 

SprecherIn (LektorIn):

Lesung aus dem Hohelied.

SprecherIn (LektorIn):

Leg mich wie ein Siegel auf dein Herz,
wie ein Siegel an deinen Arm!

Stark wie der Tod ist die Liebe,
die Leidenschaft ist hart wie die Unterwelt.

Ihre Gluten sind Feuergluten,
gewaltige Flammen.

Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.

Böte einer für die Liebe den ganzen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn.

SprecherIn (LektorIn):

Wort des lebendigen Gottes

Alle:

Dank sei Gott.

 

Lesung aus dem Alten (Ersten) Testament der Bibel – 010

(Sir 26,1-4.13-16 / 1-4.16-21) (Wie die Sonne aufstrahlt in den höchsten Höhen, so die Schönheit einer guten Frau als Schmuck ihres Hauses.)

 

SprecherIn (LektorIn):

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach.

SprecherIn (LektorIn):

Eine gute Frau – wohl ihrem Mann!

Die Zahl seiner Jahre verdoppelt sich.

Eine tüchtige Frau pflegt ihren Mann;
so vollendet er seine Jahre in Frieden.

Eine gute Frau ist ein guter Besitz;
er wird dem zuteil, der Gott fürchtet;
ob reich, ob arm, sein Herz ist guter Dinge,
sein Gesicht jederzeit heiter.

Die Anmut der Frau entzückt ihren Mann,
ihre Klugheit erfrischt seine Glieder.

Eine Gottesgabe ist eine schweigsame Frau,
unbezahlbar ist eine Frau mit guter Erziehung.

Anmut über Anmut ist eine schamhafte Frau;
kein Preis wiegt eine auf, die sich selbst beherrscht.

Wie die Sonne aufstrahlt in den höchsten Höhen,
so die Schönheit einer guten Frau als Schmuck ihres Hauses.

SprecherIn (LektorIn):

Wort des lebendigen Gottes.

Alle:

Dank sei Gott.

 

Lesung aus dem Alten (Ersten) Testament der Bibel – 011

(Jer 31,31-32a.33-34a) (Ich werde mit dem Haus Israel und dem Haus Juda einen neuen Bund schließen.)

 

SprecherIn (LektorIn):

Lesung aus dem Buch Jeremia.

SprecherIn (LektorIn):

Seht, es werden Tage kommen
– Spruch des Herrn –,
in denen ich mit dem Haus Israel und dem Haus Juda
einen neuen Bund schließen werde,
nicht wie der Bund war,
den ich mit ihren Vätern geschlossen habe,
als ich sie bei der Hand nahm,
um sie aus Ägypten herauszuführen.

Denn das wird der Bund sein,
den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließe
– Spruch des Herrn:

Ich lege mein Gesetz in sie hinein
und schreibe es auf ihr Herz.

Ich werde ihr Gott sein,
und sie werden mein Volk sein.

Keiner wird mehr den andern belehren,
man wird nicht zueinander sagen: Erkennt den Herrn!,
sondern sie alle, klein und groß,
werden mich erkennen
– Spruch des Herrn.

SprecherIn (LektorIn):

Wort des lebendigen Gottes

Alle:

Dank sei Gott.

 

Lesung aus dem Alten (Ersten) Testament der Bibel – 012

(Hos 2,21-22) (Ich traue dich mir an auf ewig.)

 

SprecherIn (LektorIn):

Lesung aus dem Buch Hosea.

So spricht der Herr:

Ich traue dich mir an auf ewig;
ich traue dich mir an
um den Brautpreis von Gerechtigkeit und Recht,
von Liebe und Erbarmen,
ich traue dich mir an
um den Brautpreis meiner Treue:

Dann wirst du den Herrn erkennen.

Wort des lebendigen Gottes.

Alle:

Dank sei Gott.

 

Lesung aus dem Alten (Ersten) Testament der Bibel – 013

(Koh 4,9-12) (Zwei sind besser als einer allein)

 

SprecherIn (LektorIn):

Lesung aus dem Buch Kohelet.

SprecherIn (LektorIn):

Zwei sind besser als einer allein,
falls sie nur reichen Ertrag aus ihrem Besitz ziehen.

Denn wenn sie hinfallen,
richtet einer den anderen auf.

Doch wehe dem, der allein ist, wenn er hinfällt,
ohne dass einer bei ihm ist, der ihn aufrichtet.

Außerdem:
Wenn zwei zusammen schlafen,
wärmt einer den anderen;
einer allein – wie soll er warm werden?

Und wenn jemand einen einzelnen auch überwältigt,
zwei sind ihm gewachsen,
und eine dreifache Schnur reißt nicht so schnell.

SprecherIn (LektorIn):

Wort des lebendigen Gottes.

Alle:

Dank sei Gott.

 

 

 

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